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Funktionale Vielfalt im Möbeldesign

Die Kind + Jugend 2015 hat es vorgemacht: Langlebigkeit und Multifunktionalität stehen bei der Einrichtung des Kinderzimmers nach wie vor hoch im Kurs. Das zeigt unter anderem auch „Ausgewachsen“ – die mitwachsende Möbelserie der Cuxhavenerin Annika Marie Buchberger, die mit dem Förderpreis Kids Design Award ausgezeichnet wurde.

Kind + Jugend 2015, Stand: Design Parc, Perludi

Kind + Jugend 2015, Stand: Design Parc, Perludi

Design: Schlichte Formen und abwechslungsreiche Akzente

Dank einer vielfältigen Auswahl an strukturierten Folien und Dekoren sowie unterschiedlichen Facetten und Stilrichtungen kommt 2016 jeder Geschmack auf seine Kosten. Die modernen und schlichten Formen sorgen für eine zeitlose Eleganz sowohl im Kinder- als auch Jugendbereich. Auf diese Weise können die Möbel lange genutzt und untereinander kombiniert werden.

Beim Design von Kindermöbeln ist sich die Branche einig: Aktuelle Trends aus dem letzten Jahr setzen sich auch in 2016 fort! Eltern bevorzugen nach wie vor Massivholzmöbel z.B. aus Fichte, Buche, Birke, Esche oder Eiche und das häufig in klassischem Weiß. Aber auch Kombinationen aus Teil- und Massivholz sowie MDF-Mobiliar sind weiterhin beliebt. Grau- und Brauntöne sowie Pastellfarben und dunkle Elemente sorgen für abwechslungsreiche Akzente.

Kindermöbel, die mitwachsen

Eltern wünschen sich, dass die Kindermöbel ihrer Sprösslinge mitwachsen und je nach Bedürfnis verändert werden können. So soll bei steigendem Kindesalter aus der Wickelkommode ein Sideboard und aus dem Beistellbettchen eine Bank werden. Tragbare, klapp- und aufblasbare sowie ineinanderzusteckende Sitzerhöhungen oder schnell anzubringende Schutzgitter gewährleisten eine hohe Flexibilität in der Nutzung.

Den elterlichen Anforderungen für „Kontinuität daheim“ trägt die Möbelserie „Ausgewachsen“ der Designerin Annika Marie Buchberger Rechnung. Die einzelnen Möbelstücke überzeugen durch ein schlichtes Design und können in vielerlei Hinsicht genutzt werden. So müssen sie nach den ersten drei Lebensjahren des Babys nicht ausgetauscht werden, sondern lassen sich einfach erweitern oder anpassen: Die drei Grundmodule – eine Kommode, ein Schrank und ein Vierbein – können zum Teil aufeinander gesteckt werden und erhalten dadurch je nach Kindesgröße ihre individuelle Höhe. Ein weiteres Beispiel für die ungebrochene Nachfrage multifunktionaler Kindermöbel ist das Multifunktionsbabybett „NidoErgonomic Basic“ von NIDO EDUCA S.L. Vom Bett mit integrierter Beleuchtung bis zur Wickelkommode vereint es eine Kombination von vielfältigen technischen Eigenschaften und Einsatzmöglichkeiten. Dafür gab es den Kind + Jugend Innovation Award 2015 in der Kategorie „Word of Baby Furniture“.

Ökologisches Kinderzimmer

Kindermöbel sollen nicht nur gut aussehen und alles mitmachen. Besonders wichtig ist für Eltern auch eine hohe Qualität. Pluspunkte vergeben sie insbesondere für eine ökologische Produktion, die gesundheits- und umweltfreundliche Aspekte berücksichtigt. Sind die Wunschmöbel dann noch mit Emissions-, Stabilitäts- oder Nachhaltigkeitslabel ausgezeichnet, steht einem Kauf aus Nachhaltigkeits-Gesichtspunkten nichts mehr im Weg.

Was sind Ihre Erfahrungen in puncto Trends im Möbeldesign? Welche Produkte werden von den Eltern besonders nachgefragt – und welche verkaufen sich nicht (mehr) gut?

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