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Autokindersitze und Babyschalen: Sicherheit hat Vorfahrt

Dorel / Maxi-Cosi

Dorel / Maxi-Cosi

Immer häufiger werden Kinder mit dem Auto zur Schule, in die Kita, zum Sport oder zu Freunden gebracht. Sicherheit hat dabei für Eltern höchste Priorität. An Babyschalen und Autokindersitze stellen sie höchste Anforderungen.

Je mehr Kinder mit dem Auto transportiert werden, desto stärker wächst der Absatz an Autokindersitzen. Im vergangenen Jahr kauften Eltern hierzulande mehr als 2,4 Millionen Sitze und Babyschalen – zwei Prozent mehr als 2015. Neben klassischen vorwärtsgerichteten Sitzen, sind in den letzten Jahren vor allem auch rückwärtsgerichtete Reboarder stark nachgefragt. Sie verteilen die Kräfte bei einem Aufprall so, dass der empfindliche Kopf- und Halsbereich besonders gut geschützt ist. Seit der Einführung des i-Size-Standards (ECE R129) für Autokindersitze sind Reboarder für Kinder bis 15 Monate verpflichtend vorgeschrieben. Darüber hinaus verlangt die Norm auch eine sichere Befestigung mit ISOFIX sowie einen Front- und Seitenaufprallschutz, der strenge Tests durchlaufen muss.

Weltneuheit: Airbags für den Kindersitz

Ohne das orangefarbene i-Size-Prüfetikett dürfen neue Autokindersitze in der EU nicht mehr vertrieben werden. Doch wer besonders sicherheitssensible Eltern überzeugen will, muss über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen. So wie beispielsweise Maxi-Cosi. Das Unternehmen prüft die Sicherheit seiner Kindersitze unter verschärften Bedingungen und außerdem auch die Ergonomie und die Haltbarkeit der verwendeten Materialien. Seine Weltneuheit AxissFix Air stattete das Unternehmen mit zwei in den Schulterpolstern integrierten Airbags aus, die die Aufprallkräfte bei einer Kollision um 55 Prozent reduzieren. Das Auslösesystem reagiert im Bruchteil einer Sekunde. Kurz nach dem Aufprall entweicht die Luft aus den Airbags, so dass der Kopf des Kindes sanft abgefedert wird.

HTS BeSafe AS

HTS BeSafe AS

Auf ein spezielles Beckengurt-System, das Kinder sicher im Sitz hält, setzt dagegen HTS BeSafe AS, der Gewinner des Kind + Jugend Innovation Award in der Kategorie „World of Travelling Kids”. Der Autokindersitz BeSafe iZi Flex FIX des norwegischen Herstellers erfüllt auch den Bedarf von Eltern mit mehreren Sprösslingen, denn er ermöglicht den Transport von bis zu drei nebeneinandersitzenden Kindern.

Sicherheit ist für Eltern das wichtigste Kaufkriterium. Zudem achten sie auf eine einfache Handhabung und Ergonomie – schließlich sollen es die Kleinen gerade auf längeren Strecken bequem haben. Hier punktet die Babyschale Evoluna i-Size von Kiddy. Das Nachfolgemodell des von Stiftung Warentest und ADAC mit der Bestnote 1,5 getesteten Evoluna i-Size, war in diesem Jahr für den Kind + Jugend Innovation Award nominiert. Dank der patentierten Lie-Flat-Technologie können Babys in einer besonders rückenschonenden flachen Liegeposition transportiert werden. Zusätzliche Seitenaufprallkörper sorgen für maximale Sicherheit.

Kiddy

Kiddy

Hersteller müssen Innovationen vorantreiben

Trotz aller Innovationen in punkto Sicherheit und Ergonomie sind in Deutschland allein 2015 mehr als 10.000 Kinder als Pkw-Insassen im Straßenverkehr verletzt oder getötet worden. Eine erschreckend hohe Zahl, die deutlich macht, wie wichtig es ist, Sicherheitslösungen für Kinder kontinuierlich weiterzuentwickeln und zu optimieren. Die Hersteller spielen dabei eine zentrale Rolle. „Während die Transport-Sicherheit von Erwachsenen in Autos über die Jahrzehnte hinweg immer weiter verbessert wurde, hängt die Sicherheit von Kindern im Auto weitestgehend von der Gesetzeslage für Kindersitze sowie von Experten ab. Neue Innovationen müssen daher von der Industrie kommen“, fordert etwa Michael Neumann, Managing Director bei Dorel / Maxi-Cosi.

 

Wie sehen Sie das? Welche Innovationen können die Sicherheit von Kindern weiter verbessern – und neue Marktchancen eröffnen? Was erwarten Ihre Kunden? Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

 

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