Kind und Jugend

Kind und Jugend » News » Kind + Jugend 2018: Anhaltender…

Kind + Jugend 2018: Anhaltender Babyboom und erfolgreiche Messeaussichten

Kind + Jugend 2017, Hallendurchblick – © Koelnmesse

Trends und Innovationen aus aller Welt sowie ein attraktives Eventprogramm  – das verspricht die Kind + Jugend 2018 schon jetzt. Die internationale Leitmesse für Baby- und Kinderausstattung verzeichnet zum wiederholten Male ein Ausstellerplus und erwartet erneut über 22.000 Besucher. Was Sie auf der diesjährigen Messe erwartet, erfahren Sie hier.

Der Babyboom in Deutschland hält weiter an – und das im fünften Jahr in Folge: Zuletzt sind so viele Kinder geboren worden wie im Jahr 1996. Über diese Nachricht freuen sich natürlich alle, die im Bereich Baby- und Kleinkindausstattung tätig sind, sowohl in der Industrie als auch im Handel.
Darüber hinaus lässt sich ein günstiges Investitionsklima feststellen: Neben einer hohen Beschäftigungsquote ist Kinderausstattung längst nicht mehr nur Thema der Eltern. Auch Großeltern, Tanten oder Onkel investieren in die Kleinsten. Dabei sind ihnen die Faktoren Qualität, Sicherheit und Nachhaltigkeit besonders wichtig, sodass sie auch gerne etwas mehr Geld ausgeben.

All diese Aspekte bieten natürlich auch gute Voraussetzungen für die Kind + Jugend als weltweit führende Messe im Bereich Baby- und Kinderausstattung. Hier stehen seit jeher die Trends von morgen im Fokus, sodass der Nachfrage des Handels nach Innovation, hochwertigen Produkten und Vielfalt vollauf gerecht wird. Die Kind + Jugend 2018 kann dabei nahtlos an das erfolgreiche Vorjahr anknüpfen: 1.250 Aussteller aus 53 Ländern sind für dieses Jahr angemeldet, was zum wiederholten Male ein leichtes Plus  bedeutet. Darüber hinaus werden erneut über 22.000 Besucher erwartet. Seit 2004 haben sich die Zahlen also verdoppelt (+ 96 % bei den Besuchern, +154 % bei den Ausstellern) – „eine einzigartige Bilanz“, wie Katharina C. Hamma, Geschäftsführerin der Koelnmesse, erklärt: „Hier in Köln ist das Who-is-Who der Baby- und Kleinkinderausstattungsbranche versammelt“.

Des Weiteren haben sich die 2017 eingeführten Neuerungen bewährt: Die Hinzunahme von Halle 4.1 und die damit einhergehende Vergrößerung der Ausstellungsfläche auf 110.000 qm2 führt zu einer noch klareren Struktur der Messe sowie einer besseren Besucherfluss auf dem Gelände.

„Pedal go-Kart“ von Berg Toys – © Koelnmesse

Das breite Angebot der Aussteller wird umrahmt von einem fachlichen Eventprogramm, das das Informationsbedürfnis der Besucher anspricht und mit Sonderschauen, Vorträgen sowie Preisverleihungen Impulse setzt. Mit dem Kids Design Award, dem Innovation Award und dem Consumer Award stehen dabei die drei verliehenen Preise im Mittelpunkt. Sie geben einerseits Unternehmen und Designern die Gelegenheit, sich zu profilieren, und bieten andererseits Ideen und Anregungen für den Handel.

Leichte Umsatzanstiege in fast allen Segmenten bemerkbar

Zum Messestart freuen sich Handel und Hersteller über den anhaltenden Geburtenanstieg und die gestiegenen Ausgaben für die Kleinsten: Im Jahr 2017 gaben deutsche Eltern für ihre Kinder in den ersten drei Lebensjahren insgesamt über 2,5 Milliarden Euro aus, was einen Anstieg um zwei Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet. Zu den wichtigsten Wachstumssegmenten gehören dabei wieder Kinderwagen und Autokindersitze: Im Jahr 2017 kauften die Deutschen 843.600 Kinderwagen (inklusive Buggys) und somit drei Prozent mehr als 2016. Im Trend liegen dabei kleine, leichte und kompakte Kinderwagen in Melange-Farbtönen und immer mehr auch Buggys im Handgepäckformat. Auch der Markt für Autokindersitze wächst weiter: Rund 2,5 Millionen verkaufte Sitze im Jahr 2017 bedeuten wiederum einen Anstieg von zwei Prozent. Weiterhin im Trend sind dabei rückwärtsgerichtete Sitze, bei denen das Gewicht des Kindes beim Aufprall stärker verteilt wird. Darüber hinaus gewinnen Autokindersitze mit dem neuartigen i-Size-Standard immer mehr an Bedeutung, was einmal mehr verdeutlicht, dass die Sicherheit des eigenen Kindes für viele Eltern an erster Stelle steht.

Im Spielzeugsegment lässt sich eine Konsolidierung der Umsatzzahlen feststellen: Während sich der Spielwaren-Gesamtmarkt 2017 stabil entwickelte, ging der Umsatz bei Spielzeug für unter 3-Jährige nach überdurchschnittlichen Wachstumsraten in den Jahren 2015 und 2016 um 6,6 Prozent zurück und befindet sich nun wieder auf dem Niveau der Jahre 2012 bis 2014.

Zahnrad Magnete von Tomy Europe – © Koelnmesse

Ebenfalls stabil entwickelt sich der Bereich Kinder- und Jugendmöbel: Mit einem Gesamtumsatzvolumen von 4,5 Milliarden Euro ist der Anteil damit im Vergleich zum Vorjahr konstant  geblieben. Beim Blick in die Zukunft herrscht Optimismus: Aufgrund des anhaltenden Babybooms wird für 2018 und die kommenden Jahre eine leichte Steigerung erwartet.

Wie schätzen Sie die Entwicklung im Bereich der Baby- und Kinderausstattung ein? Welche Beobachtungen machen Sie auf der Messe? Und was sind Ihre persönlichen Highlights?

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.